Der Bau der Fischerhütte

Der Bau der Fischerhütte

Eine ganze Familie von Sieben schläfern; hier hat er sich einer von ihnen einen schönen, weich gepolsterten Schlafplatz aus gesucht.

Als Beisitzer mit der speziellen Aufgabe,

für den Verein als Gerätewart

(in den Anfangsjahren) bzw. als Hüttenwart (nach der Fertigstellung der Fischerhütte) tätig zu sein, wirkten:


1988-1990 Christian Haag

1990-1996 Kurt Steimer

1996-2024 Marian Krol

2024-        Jürgen Luft

Eine Hütte am See zu errichten, vor allem zur Aufbewahrung der Gerätschaften, war schon immer ein großes Bestreben der Vereinsführung. In den Anfangsjahren wurden diesbezügliche Voranfragen an die Stadt als „wenig aussichtsreich“ beantwortet. Man musste sich daher mit einem ausrangierten älteren Bauwagen begnügen, der auf dem großen Platz oberhalb des Sees abgestellt wurde. Besonders sicher war der natürlich nicht, daher gehörten Einbrüche zu unserem Alltag.

Wertvollere Geräte bzw. Objekte wie z.B. das Quadrom-Zelt, wurden daher bei den Mitgliedern (z.B. bei Otto Zürn), oder in von der Stadt zur Verfügung gestellten Lagern hinter der Stadthalle untergebracht. Erste bauliche Überlegungen in den 1980er Jahren liefen darauf hinaus, 2 „Grötz“-Garagen mit jeweils einer gegenüberliegenden offener Seitenfläche zusammen in der Nähe des Dammes aufzustellen. Dies deshalb, weil sie massiv waren und insoweit einen besonderen Schutz geboten hätten. Aber genau dies war der Grund dafür, dass eine Baugenehmigung „im Außenbereich“ hierfür nicht zu bekommen war.
In verschiedenen Gesprächen in den späten 1980er Jahren mit dem Stadtbauamt wurde uns in Aussicht gestellt, dass wir eine Gerätehütte, etwa in den Ausmaßen und im Stil der im Murgtal
bekannten und in die Landschaft passenden Tiroler Heuhütten, am See errichten könnten. Unser Mitglied und Architekt Kurt Denny wurde beauftragt, das Baugesuch für die eine Grundfläche
von 6,5 x 4,5 m umfassende Hütte zu erstellen und bald nach der rel. rasch erhaltenen Baugenehmigung erfolgte am 4.3.1989 der erste Spatenstich.

Der „harte Kern“ der Mitglieder planierte das Gelände und betonierte die stabile Bodenplatte. Ein Gernsbacher Zimmereibetrieb baute anschließend die Hütte auf.

Foto: Klaus Geist

Foto: Manfred Zapf

In späteren Jahren wurde dann der Vorplatz überdacht, so dass die Angler bzw. die Besucher am Karfreitagfischessen bei Regen im Trockenen sitzen können.


Immer, wenn man in der Fischerhütte arbeitet, hört man irgendwo hinter den Schränken oder im Gebälk leichte Geräusche. Ganz besonders, wenn man nach einer längeren Zeit wieder in die Hütte
kommt. Des Rätsels Lösung:

Foto: Thomas Barthel